by Coleridge · Cluster: Joy · Animals · Comic Verse Song
Abstract
Schiller’s Dithyrambe: the gods never come alone; Bacchus, Amor and Phoebus fill the earthly hall, and the mortal poet begs Hebe for the cup of immortal joy and nectar; classical-mythological lyric of wine, joy and the divine.
Connections
Motifs: Wine and Drink Themes & Concepts: Joy, Immortality Forms & Genres: Ode Historical References: Greek Mythology, Classical Antiquity
Testo integrale / Full text
DITHYRAMBE
Nimmer, das glaubt mir,
Erscheinen die Götter,
Nimmer allein.
Kaum dass ich Bacchus, den Lustigen, habe,
Kommt auch schon Amor, der lächelnde Knabe, 5
Phöbus, der Herrliche, findet sich ein!
Sie nahen, sie kommen —
Die Himmlischen alle,
Mit Göttern erfüllt sich
Die irdische Halle. 10
Sagt, wie bewirth’ ich,
Der Erdegeborne,
Himmlischen Chor?
Schenket mir euer unsterbliches Leben,
Götter! Was kann euch der Sterbliche geben? 15
Hebet zu eurem Olymp mich empor.
Die Freude, sie wohnt nur
In Jupiters Saale;
O füllet mit Nektar,
O reicht mir die Schale! 20
Reich’ ihm die Schale!
Schenke dem Dichter,
Hebe, nur ein!
Netz’ ihm die Augen mit himmlischem Thaue,
Dass er den Styx, den verhassten, nicht schaue, 25
Einer der Unsern sich dünke zu seyn.
Sie rauschet, sie perlet,
Die himmlische Quelle:
Der Busen wird ruhig,
Das Auge wird helle. 30
The German original is printed in the Notes to P. W., 1893, p. 619.
F
[Vide ante, p. 311]